Freitag, 27. Dezember 2013

Wie beliebt ist grüne Energie?

Uwe Schlick  / pixelio.de
Wie beliebt ist grüne Energie wirklich? Der Beantwortung dieser Frage widmeten sich jetzt Wissenschaftler des Fachgebietes „Empirische Wirtschaftsforschung“ der Uni Kassel. Man möchte wissen, wie hoch in Deutschland die Akzeptanz und Nachfrage von regionalem Ökostrom tatsächlich ist. In vielen Regionen entstehen immer mehr Windparks, sodass die Frage durchaus berechtigt ist. Die Wissenschaftler wollen durch experimentelle Befragungen u.a. herausfinden, wie viel Geld ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland für regional erzeugten Strom ausgeben würde? Im kommenden Jahr sollen dafür bundesweit mehr als eintausend Menschen befragt werden. Bei der Befragung sollen sich die Haushalte hypothetisch für einen Stromtarif aus mehreren Angeboten entscheiden. Diese unterscheiden sich im Preis, in der Laufzeit, der Vertragsart, der Stromherkunft und der Erzeugungsart. Durch dieses Vorgehen können die Wissenschaftler Wünsche und Vorlieben der Verbraucher ermitteln, die es auf dem heutigen Markt bislang nicht gibt. Mit einem Ergebnis der Befragung ist erst Ende 2014 zu rechnen.

Wie ist das bei Ihnen? Wie bewerten Sie "grüne Energie"? Wir freuen uns auf jeden Kommentar. 

Ihr servenergy-Team


Montag, 16. Dezember 2013

Intelligente Stromzähler: droht Haushalten neue Zwangsabgabe für Energie?

Andreas Morlok  / pixelio.de
Die Bundesregierung möchte die Einführung von intelligenten Stromzählern beschleunigen. Droht damit den Haushalten in Deutschland eine weitere Zwangsabgabe?

Erforderlich werden intelligente Stromzähler für die Nutzung von Energie in der Nacht. Deutsche Energieversorger weisen Verbrauchern schon lange darauf hin, dass sie noch besser in der Nacht Wäsche waschen oder den Geschirrspüler anschalten sollten und nicht am Tage. Wenn nämlich besonders viel Energie im Netz vorhanden, der Verbrauch aber gering ist – und das ist in der Nacht der Fall – sollen die Stromtarife besonders günstig werden. So der Plan.

Damit allerdings solch vergünstigte Tarife angeboten werden können, sind die intelligenten Stromzähler erforderlich. In Neubauten müssen sie seit 2010 installiert werden. Die bisher erhältlich Zähler ermöglichen einen Überblick über den Verbrauch. Neuere Geräte sollen den Verbrauch auch steuern können. Jedoch gibt es bislang kaum flexible Stromtarife und auch die Kunden zeigen wenig Interesse.

Einführung der Abgabe offen

Durch die Einführung einer neuen Abgabe will die Bundesregierung dies nun offenbar ändern. Angeblich will sie dem Einbau von intelligenten Stromzähler auf die Sprünge helfen, indem eine neue Zwangsumlage erhoben wird. Einem Konzept zufolge soll jeder Haushalt acht Euro im Jahr berappen, wenn er über einen alten Stromzähler verfügt. Der Einbau eines sog. Smart Meter kostet bis zu 72 Euro im Jahr. Die deutschen Haushalte können aber zunächst beruhigt sein. Es ist völlig offen, ob eine solche Zwangsabgabe wirklich kommt. Da jedoch das Thema Energie und die damit verbundenen ständig steigenden Kosten stets präsent sind, sollten Verbraucher Augen und Ohren offen halten und sich über derartige Neuerungen informieren.

Ihr Team von servenergy ist daher sehr bemüht, Sie stets auf dem Laufenden zu halten. Besuchen Sie uns doch immer mal wieder in diesem Blog oder auf unserer Webseite unter http://www.servenergy.de/


Mittwoch, 27. November 2013

Die besten Tipps zum Energiesparen im Haushalt

GG-Berlin  / pixelio.de
Die Energiekosten steigen und steigen und steigen. Zeit einmal ein paar Energietipps zu geben, damit Ihre Haushaltskasse entlastet wird. Denn ganz gleich ob Sie in einem Singlehaushalt leben oder eine fünfköpfige Familie sind: In jedem Haushalt kann Energie gespart werden. Wie viel Soe für Strom und Wasser ausgeben, ist nämlich auch vom individuellen Verhalten abhängig. Durch veraltete Haushaltsgeräte, falsches Lüften und Heizen sowie eine üppige Beleuchtung wird die Rechnung Ihres Energieversorgers in die Höhe getrieben. Dabei ist es durch eine bewusste Nutzung oder den Austausch einiger Haushaltsgeräte möglich, zwischen fünf und zehn Prozent an Energie zu sparen. Wer sein Heiz- und Lüftungsverhalten anpasst, der kann sogar bis zu 30 Prozent Energie sparen.

Unsere Tipps für Sie

Energie sparen in der Küche
  1. Zum Kochen sollten Sie nur Töpfe und Pfannen verwenden, die über eine gute Wärmeübertragung verfügen. Das sind beispielsweise Edelstahltöpfe mit einem Kupfer- bzw. Aluminiumkompensboden. Solche Töpfe nutzen die Energie beim Kochen besonders effektiv. Als echte Energiesparer gelten Teflon-Produkte. Sie brauchen nur ca. 3/4 der Energie.
  2. Hilfreich ist es auch darauf zu achten, dass der Boden der Töpfe und Pfannen eben ist. Es gibt Modelle mit einem gewölbten Boden, der aber eine geringere Auflagefläche zur Kochplatte hat. Mit einem solchen Topf dauert es nicht nur länger, bis die Lebensmittel warm sind, sondern Sie verbrauchen auch viel mehr Energie.
  3. Des Weiteren sollten Sie beim Kochen immer einen Deckel benutzen, am besten einen aus Glas. So vermeiden Sie häufiges Öffnen des Topfs und können dennoch sehen, was Ihr Kochgut macht. Schnell lassen sich so bis zu 50 Prozent Energie sparen.
  4. Zudem ist darauf zu achten, dass der Topf immer genau so groß ist wie die Herdplatte. Anderenfalls verschwinden beim Kochen bis zu 20 Prozent der produzierten Wärme.
  5. Um weiter Energie zu sparen, können Sie ca. fünf Minuten vor Ende der Garzeit die Platten eines Elektroherdes ausmachen. Sie nutzen einfach die Restwärme um das Gericht fertig zu kochen.
  6. Beim Zubereiten von Eiern oder Gemüse brauchen Sie eigentlich nur einen Fingerbreit Wasser in den Kochtopf geben. Deckel drauf und fertig. Durch den Wasserdampf bleibt ausreichend Feuchtigkeit im Topf. So sparen Sie nicht nur unheimlich viel Energie, sondern ernähren sich auch noch gesund, was sich besonders auf das Gemüse bezieht. So gegartes Gemüse behält wesentlich mehr der wichtigen Inhaltsstoffe.
Energie sparen im Wohnzimmer
  1. Im Wohnzimmer sollten alle Elektrogeräte komplett ausgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt werden. Gerade auf TV-Geräte trifft dies zu. Wenn Sie den Stecker ziehen oder praktische Kippschalter-Steckdosen verwenden können Sie extrem viel Energie sparen.
  2. Hilfreich ist es auch sich neue TV-Geräte anzuschaffen. Sie helfen ebenfalls dabei, Energie und damit Geld zu sparen.
  3. Im Wohnzimmer lässt sich aber nicht nur Strom sparen, sondern vor allem auch wertvolle Heizenergie. Als ideal – nicht nur für den Geldbeutel sondern auch für Ihre Gesundheit – gelten Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad. Sie sollten das Thermostat am Tage darauf einstellen, während in der Nacht eine Absenkung auf 16 bis 18 Grad empfehlenswert ist. Experten sagen, dass Sie so bis zu 20 Prozent Energie sparen.
  4. Sie sollten auch darauf achten, dass die Heizung auch bei Abwesenheit – selbst wenn Sie ein komplettes Wochenende verreisen – nicht ganz abgestellt wird. Die Wände würden sonst zu stark auskühlen, was nicht nur Schimmel mit sich bringen kann, sondern vor allem dafür sorgt, dass viel mehr Energie zum wieder Aufwärmen aufgebracht werden muss. Die Heizung sollte, wenn Sie tagsüber nicht anwesend sind, zwischen 15 und 17 Grad betragen. Sind Sie verreist, sollte die Heizung auf einem Minimum an blieben.
  5. Sie sollten auch darauf achten, dass die Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden.
  6. Ein weiterer Tipp: schmücken Sie Ihr Wohnzimmer mit gut gegossenen Zimmerpflanzen. So wird die Luftfeuchtigkeit erhöht, was wiederum die Aufwärmzeit im Wohnzimmer minimiert.
  7. Wichtig ist auch das richtige Lüften: stellen Sie die Fenster niemals auf Kipp, denn so produzieren Sie schnell mal 100 Euro Energiekosten mehr im Jahr und haben in Sachen Lüftung nichts erreicht. Fünf bis zehn Minuten Stoßlüften, ca. fünf mal am Tag, sind ausreichend und sorgen für die benötigte Frischluft, ohne dabei Energiekosten zu verschwenden.

Allein mit diesen Tipps können Sie Ihre Haushaltskasse entlasten. Sollten Sie an noch höheren Einsparungen interessiert sein, nutzen Sie doch einfach unser Angebot: wir als Ihr Energieoptimierer suchen Ihnen den günstigsten Tarif für Strom und Gas heraus. Testen Sie uns! Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Es grüßt herzlich

Ihr Team von servenergy

Donnerstag, 7. November 2013

Ständig steigende Nebenkosten – das muss nicht sein

Die Mieten steigen und steigen und das vor allem wegen der Nebenkosten. Zahlreiche Deutsche in Mietwohnungen möchten gerne umziehen, etwas auf´s Land oder in eine kleine Wohnung. Dabei kann man auch anders Geld sparen.

Jens Märker  / pixelio.de 
In Deutschland sind die sog. Bestandsmieten in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt um mehr als zehn Prozent gestiegen. Das allein sind schon Kosten, die von zahlreichen Familien kaum gestemmt werden können. Hinzu kommen die immer weiter steigenden Energiekosten, hier vor allem die Verteuerung von Strom. Studien zufolge wollen immer mehr Familien deswegen umziehen. Doch kann so ein Umzug die Kosten wirklich senken? Zwar ließe sich so die Kaltmiete vielleicht reduzieren, doch dann sind auch Einschnitten hinzunehmen. Kleinere Wohnung, wohnen auf dem Lande und mit Letzterem verbunden eventuell sogar noch mehr Kosten durch mehr Spritverbrauch oder Ticketkosten für den Bus. Eine wirkliche Entlastung der Haushaltskasse wird man so nicht erfahren.

Besser: Nebenkosten in den Griff bekommen

In den meisten Haushalten sind es die Kosten für Strom und die Heizung, die als stärkste Kostenpunkte angesehen werden. Da kann ein Wechsel des Energieversorgers schnell mehrere hundert Euro im Jahr sparen, doch die meisten Haushalte haben diese Sparmöglichkeit einfach noch nicht genutzt. Dabei ist es ganz einfach. Anbieter vergleichen, für einen entscheiden, neuen Vertrag machen, Geld sparen.

Jedoch sind es nicht nur die Mieter, die beim Blick auf die Nebenkostenabrechnung graue Haare bekommen. Auch Immobilienbesitzer sind nicht gerade glücklich mit ihren Nebenkosten. Zum Glück aber können auch sie den Energieversorger wechseln. Zudem haben sie die Möglichkeit beispielsweise eine neue, moderne Heizung einzubauen, das Haus besser zu dämmen, neue Fenster zu kaufen. Des Weiteren ist zu beobachten, dass immer mehr deutsche Eigenheimbesitzer über Investitionen in Solaranlagen nachdenken. So lässt sich ebenfalls der ein oder andere Euro sparen.


Sollten Sie nun auch darüber nachdenken, den Energieversorger zu wechseln, um sich nicht mehr über zu hohe Nebenkostenabrechnungen zu ärgern, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an das Team von servenergy. Wir helfen Ihnen gern weiter.  

Samstag, 26. Oktober 2013

Rückmeldungen von Kunden - wir sagen Danke

Hallo liebe Leser,

heute erreichte uns eine eMail von einer Kundin, die servenergy aus einer Situation „retten“ konnte, die wohl jeder fürchtet: die Pleite eines Energieversorgers. Die Dame, die namentlich nicht genannt werden möchte, erlaubte uns aber ihre eMail zu veröffentlichen.

„Sehr geehrtes servenergy-Team,

es ist jetzt zwar schon recht viel Zeit ins Land gezogen, doch um Danke zu sagen, ist es sicher noch nicht zu spät. Meine Familie und ich möchten uns recht herzlich für die tolle Beratung nach unserem persönlichen Super-GAU bedanken. Nachdem unser Energieversorger Insolvenz anmelden musste, fürchteten wir nicht nur finanzielle Verluste, sondern hatten vor allem Angst davor, wie unsere Zukunft aussieht. Wo kommt jetzt der Strom her? Wo das Gas? Es war wohl die Situation, die jeder fürchtet.

Dank Ihrer Beratung und Ihrer Bemühungen haben wir weder von der Insolvenz, noch vom Wechsel zu einem neuen Energielieferanten etwas gemerkt. Zum Glück ist der örtliche Energieversorger gesetzlich verpflichtet, die Belieferung mit Strom und Gas sofort zu übernehmen, wenn ein alternativer Anbieter Pleite geht. Das wussten wir vorher gar nicht, konnte aber dank Ihrer Information über diesen Sachverhalt beruhigt durchatmen. Wir saßen weder im Dunkeln, noch mussten wir frieren.

Ein besonderer Dank gilt aber der sofortigen Hilfe bei der Suche nach einem neuen günstigen Anbieter für Strom und Gas. Durch Ihre Bemühungen haben wir gleich einen Anbieter gefunden, konnten dabei nochmals richtig viel Geld sparen, was den Verlust durch des insolventen Lieferanten schnell ausglich. Wir hatten mit dem erneuten Wechsel keine Arbeit und merkten auch von der Umstellung nicht. Wenn jemand über die Servicewüste Deutschland spricht, dann sind Sie und Ihr Unternehmen der Beweis dafür, dass es auch anders geht. Vielen Dank.“

Solche Schreiben bekommen wir sehr selten. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut. Die Insolvenz eines Energielieferanten ist zwar eine wenig erfreuliche Angelegenheit, ist aber kein Weltuntergang. Sollten Sie in der Zukunft vor einem ähnlichen Problem stehen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Sie erreichen uns unter diesem Link.


Ihr Team von servenergy

Montag, 14. Oktober 2013

Energie aus Müll - ein Zukunftsmarkt

Bobby M  / pixelio.de
Biomüll stinkt und schimmelt, ist eklig und alles andere als lecker. Jedoch lieben ihn die Entsorger, denn aus Ökoabfall können sie Gas gewinnen und damit Strom erzeugen. Daher bauen viele Entsorger in Deutschland kleine Kraftwerke, um auf der einen Seite das Klima zu schonen, auf der anderen Seite die Gebührenzahler zu entlasten.

Aus sämtlichem Biomüll wird in einer Anlage Biogas gewonnen, welches vor Ort in einem Blockheizkraftwerk verbrannt wird. Daraus ergibt sich Wärme, mit der direkt geheizt werden kann. Bislang gibt es noch nicht viele Anlagen, die aus Biomüll die Energie gewinnen. In Deutschland sind es eher Biogasanlagen, die mit Mais, Gras und Gülle bedient werden. Rund 4000 landwirtschaftliche Biogasanlagen gibt es in Deutschland inzwischen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Energiegewinnung aus Abfall in den nächsten Jahren stark zulegen wird. Experten gehen davon aus, dass in wenigen Jahren schon rund ein Drittel bis die Hälfte des gesamten Biomüllaufkommens zu Biogas vergärt.

Mehr als acht Millionen Tonnen Biomüll fallen jährlich in deutschen Haushalten an. Für die Meisten ist das einfach nur ekliger Müll, für die anderen ein attraktiver Rohstoff, denn neben Gas und Strom kann daraus auch nährstoffreiche Blumenerde gewonnen werden.

Das Bundesumweltministerium rechnet damit, dass die erneuerbaren Energien bis 2020 mindestens 30 Prozent des deutschen Stromverbrauchs abdecken. Der Biomüll könnte davon drei Prozent ausmachen. Was nicht viel ist, aber immerhin ein Fünftel dessen, was Photovoltaikanlagen leisten können.

Biostrom bieten wir Ihnen als Ihr Energieoptimierer im übrigen auch an. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!



Samstag, 28. September 2013

EEG-Umlage: Mehrkosten in Milliardenhöhe in 2014

Q.pictures  / pixelio.de
Wenn in 2014 die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Umlage) auf sieben Cent pro Kilowattstunde steigt, dann müssen deutsche Stromkunden mit Mehrkosten von rund 2,8 Millionen Euro rechnen, wie das unabhängige Vergleichsportals CHECK24 mitteilte. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden (kWh) jährlich, müsste dann ca. 103 Euro mehr zahlen als bislang. Es geht also weiter mit den Kostenexplosionen im Strombereich, sind diese doch erst im ersten Halbjahr 2013 um durchschnittlich ca. 13 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend dafür war u.a. die Erhöhung der EEG-Umlage zum Jahresbeginn. Von 3,59 Cent pro Kilowattstunde stieg sie auf derzeit 5,27 Cent pro kWh. Seit der Öffnung des Energiemarktes (1998) stieg der Preis für Strom um 68 Prozent und ein Ende der Preissteigerungen ist nicht abzusehen.
Die Stromanbieter sind für den Preisanstieg nicht alleine verantwortlich. Die Kosten, die beeinflusst werden können - Erzeugung, Vertrieb oder Transport – sind nämlich in den letzten fünf Jahren eher konstant geblieben bzw. nur um rund elf Prozent angestiegen. Die Steuern und Abgaben auf Strom jedoch haben sich um 243 Prozent erhöht. Somit machen derzeit Steuern und Abgaben mehr als die Hälfte des Strompreises aus.

Das ist die EEG-Umlage
Dabei ist die EEG-Umlage der größte Kostenfaktor. Die staatliche Umlage dient der Subventionierung von Ökostrom. Hintergrund ist der Plan der Bundesregierung, dass bis zum Jahre 2020 mehr als ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Bisher sind es nur 25 Prozent des Stroms, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Da die erneuerbaren Energien als „die“ geeignete Alternative zur Energieversorgung aus fossilen Rohstoffen und Atomenergie gilt, ist es klar, das diese Energiegewinnung irgendwie gefördert werden muss. Eben dies passiert durch die EEG-Umlage, durch die Betreiber von Solaranlagen und Windrädern mit Strom aus erneuerbaren Energien eine Vergütung erhalten. Da diese Vergütung nicht alleine durch die Preise für Ökostrom, die an der Strombörse erzielt werden, gedeckt werden, muss die Differenz durch die EEG-Umlage gedeckt werden. Und diese Umlage müssen alle Stromverbraucher bezahlen. Wie hoch die Umlage für Ökostrom ist, legen die vier Betreiber der Übertragungsnetze fest und publizieren die Höhe für das Folgejahr immer am 15. Oktober.

Warum steigt die EEG-Umlage?
Nach Angaben des BDEW ist die EEG-Umlage innerhalb von nur einem Jahr von 14,1 Milliarden auf den Rekordwert von 20,4 Milliarden angestiegen. Verantwortlich dafür ist der vergleichsweise starke Ausbau der Solarstromproduktion.
Den Großteil der Umlage bezahlen die Privathaushalte. Hinzu kommen die Kosten von Industrie, Gewerbe und Handel, denn diese müssen ebenfalls die EEG-Umlage zahlen, wälzen die Kosten aber auf die Verbraucher über die Produktpreise ab. Unternehmen mit energieintensiven Industrien können sich von der EEG-Umlage freistellen lassen, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Und es sind immer mehr Unternehmen, die einen Rabatt auf die EEG-Umlage beantragen, denn die Bedingungen für Rabatte wurden vereinfacht. Alle Unternehmen, die jährlich mindestens 1 Gigawatt Strom verbrauchen und deren Energiekosten mindestens 14 Prozent des Bruttoumsatzs betragen, können seit dem 1. Januar 2012 den Rabatt beantragen.

Damit müssen nicht nur Klein- und Mittelständler für die Vergünstigungen der Industrie aufkommen, sondern vor allem auch wieder der Verbraucher. Es bleibt also wieder nur eines: Preise der Stromanbieter vergleichen und schauen, wo noch der ein oder andere Euro gespart werden kann und das am Besten nicht nur einmalig, sondern jedes Jahr aufs Neue. Servenergy, Ihr Energieoptimierer, hilft Ihnen gerne dabei. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.

Mittwoch, 25. September 2013

Kraft-Wärme-Kopplungsanlage – was ist das genau?

Cristine Lietz  / pixelio.de 
Als Ihr Energieoptimierer möchten wir Ihnen nicht nur dabei helfen, viel Geld im Jahr zu sparen. Wir möchten Sie auch über Themen rund um Strom, Energie, Wärme und Co. informieren. Daher haben wir heute einige interessante Fakten zum Thema „Kraft-Wärme-Kopplungsanlage“ und „Blockheizkraftwerk“ zusammengestellt.

Unter der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK versteht man die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in Strom gewandelt wird, und nutzbarer Wärme zum Heizen bzw. für Produktionsprozesse, in einem Heizkraftwerk. KWK-Kraftwerke stellen also Wärme für das Heizen von öffentlichen und privaten Gebäude zur Verfügung und sie können auch Unternehmen mit Prozesswärme versorgen, was z.B. in der chemischen Industrie bereits weit verbreitet ist. Eine der vielen Besonderheiten ist dabei, dass die Abgabe von ungenutzter Wärme an die Umgebung vermieden wird.

KWK-Kraftwerke auch im privaten Bereich immer beliebter
Kleinere KWK-Anlagen werden für die Versorgung von einzelnen Wohngebieten immer wichtiger. Auch für die Beheizung von einzelnen Mehrfamilienhäusern und sogar für Einfamilienhäuser spielt diese Energiegewinnung und Verwertung in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle. In diesem Fall werden die „Kraftwerke für den Hausgebrauch“ Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, genannt.
Blockheizkraftwerke sind modular aufgebaute Anlagen, mit denen Energie und Wärme gewonnen wird und die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben werden. Es gibt unterschiedliche Antriebe für die Stromerzeugung, wie beispielsweise Verbrennungsmotoren (Diesel-, Pflanzenöl- oder Gasmotoren, Gasturbinen, Brennstoffzellen, Stirlingmotoren). Bei der Gewinnung von Strom in einer solchen Anlage entsteht Wärme, die nicht in der Umgebung verpufft, sondern die gleich zum Heizen genutzt wird. Es handelt sich also, vereinfacht erklärt, um ein geschlossenes System zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Die Vorteile
  • verminderter Brennstoffbedarf zur Bereitstellung von Strom und Wärme
  • Reduzierung von Schadstoffemissionen,
  • Förderung durch „Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz“ und „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien,
  • weniger Strombedarf, da Strom selbst produziert wird,
  • Verringerung des Primärenergiebedarfs,
  • verbesserte Energieeffizienz durch Nutzung von thermischer und mechanischer Energie,
  • erweiterte Nutzungsmöglichkeiten für regenerative Energien,
  • herkömmliche Großkraftwerke geben 60 Prozent der dort eingesetzten Brennstoffenergie nutzlos als Wärme ab; Blockheizkraftwerken nutzen diese Wärme und haben damit ein enorm hohes Sparpotential
  • Großkraftwerke besitzen einen Wirkungsgrad von 35 Prozent, BHKW von 90 Prozent.


Montag, 26. August 2013

Wechseln ist so einfach – warum machen es so wenig Haushalte?

Dirk Maus  / pixelio.de
Hohe Strom- und Gaskosten bieten immer wieder Zündstoff. Der Strom an den Börsen wird immer günstiger, doch davon merkt der Verbraucher nichts. Im Gegenteil: er wird immer mehr zur Kasse gebeten und muss auch in Zukunft mit steigenden Preisen rechnen. Doch so hart das auch klingt: der Deutsche ist selbst schuld an seinen hohen Energiekosten.

Der Strommarkt ist seit Jahren geöffnet, d.h. der Verbraucher kann frei wählen, von wem er sich mit Strom beliefern lässt. Durch einen Wechsel des Stromanbieters können schnell mehrere hundert Euro im Jahr gespart werden. Durch eine höhere Wechselbereitschaft würde wiederum der gesamte Strommarkt belebt werden, was einen Rückgang der Preise nach sich ziehen würde. Leider aber sind die Deutschen „wechselfaul“. Sie haben Angst vor, in der Wechselzeit ohne Strom zu sein, haben Angst vor Insolvenzen der neuen Anbieter und damit verbunden Angst davor ihr Geld zu verlieren.

Der Wechsel des Stromanbieters ist risikolos und völlig kostenfrei“

So sagt es sogar die Verbraucherzentrale, denn kurze Zeit nachdem ein günstigerer Anbieter gefunden wurde, kann mit dem Sparen angefangen werden. Einen günstigeren Anbieter zu finden ist nicht schwer. Servenergy ist Ihr Energieoptimierer und sucht aus dem enorm großen Angebot an Stromlieferanten den für Sie günstigsten heraus. Was wir dafür brauchen ist nicht mehr als Ihre Postleitzahl und den Verbrauch Ihres Haushalts. Diesen können Sie der letzten Rechnung entnehmen oder Sie nutzen einfach folgende Schätzwerte:

1 Person - 1.500 kWh/Jahr
2 Personen - 2.500 kWh/Jahr
3 Personen - 3.300 kWh/Jahr
4 Personen - 3.900 kWh/Jahr
5 Personen - 4.400 kWh/Jahr

Anhand dieser Zahlen und dem was Sie bislang bezahlen, finden wir den günstigsten Anbieter und errechnen Ihre Ersparnis. Dabei achten wir nicht nur darauf, dass Sie Geld sparen, sondern auch von günstigen Vertragsbedingungen profitieren.
Haben Sie sich dann entschieden, ist der Wechsel fast schon perfekt. Es werden die entsprechenden Verträge vorbereitet, unterschrieben und der bisherige Lieferant erhält eine Kündigung. Neuer und alter Stromlieferant sprechen sich dann untereinander ab, wann die Umstellung erfolgt. Sie selbst bekommen davon gar nichts mit und haben auch keine Arbeit.

Keine Unterbrechung der Stromversorgung beim Wechsel

Sie brauchen auch zu keiner Zeit Angst vor einer Unterbrechung der Versorgung zu haben: Per Gesetz ist der örtliche Grundversorger zur lückenlosen Belieferung verpflichtet. Bis also der neue Lieferant seine Arbeit aufnimmt, versorgt Sie der Grundversorger. Dies ist auch bei technischen Störungen der Fall. Auch dann ist Ihr regionaler Anbieter der Ansprechpartner vor Ort.
Selbst wenn ein Stromlieferant insolvent gehen sollte, müssen Sie keine Unterbrechung der Versorgung befürchten. Auch in diesem Fall tritt sofort der örtliche Grundversorger ein.

Sie sehen, den Stromlieferanten zu wechseln ist wirklich einfach und mit kaum Arbeit verbunden. Versorgungsunterbrechungen gibt es nicht. Sie können nur gewinnen. Sollten Sie nun überzeugt sein, dass auch Sie den Strommarkt beeinflussen wollen, dann setzen Sie sich doch bitte mit unserem Team in Verbindung.


Dienstag, 20. August 2013

Ökostrom – und was Sie darüber wissen sollten

Rainer Golitz  / pixelio.de
Immer häufiger ein Thema in Familien ist der Ökostrom. Nicht nur das der Stromlieferant gewechselt werden soll, um einige hundert Euro im Jahr zu sparen. Es hat auch ein neues Umweltbewusstsein Einzug erhalten und so denken immer mehr Familien beim Wechsel des Stromlieferanten über den sog. „grünen Strom“ nach. Wie haben für Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema Ökostrom zusammengefasst.

Was genau ist Ökostrom?

Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehört Strom aus:
  • Wasserkraft,
  • Windenergie,
  • Photovoltaik,
  • Solarthermie,
  • Biogas,
  • Biomasse,
  • Geothermie.
Strom aus Wasserkraft und Windenergie sind dabei die derzeit am häufigsten genutzten erneuerbaren Energiequellen zur Produktion von Ökostrom.

Seriöse Anbieter für Ökostrom erkennen Sie an einem Siegel, dass vom Verein „Grüner StromLabel", der EnergieVision e.V. und dem TÜV vergeben wird. Stromanbieter müssen die Siegel beantragen und meist sogar jedes Jahr erneut nachweisen, dass sie alle Kriterien für die Erteilung des Siegels noch erfüllen. Eine solche Zertifizierung kostet nicht wenig und so können nicht alle Anbieter das Siegel vorweisen, obwohl sie den Richtlinien für Ökostrom gerecht werden.

Atomausstieg im Privaten

Wenn Sie sich nun für einen Ökostrom-Anbieter als Stromlieferant entscheiden, kommt aus Ihrer Steckdose genau der selbe Strom wie zuvor. Es gibt also keinen „reinen“ Ökostrom. Allerdings nehmen die Ökostrom-Anbieter durch ihre Kunden einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie viel Strom aus erneuerbaren Energien in das Netz überhaupt eingespeist wird. D.h. im Klartext, dass durch das Geld, welches Sie einem Öko-Stromanbieter bezahlen, wird dieser die alternative Energiegewinnung maßgeblich fördern. Sie als Verbraucher können dabei zu 100% sicher sein, dass ihr Geld auch nur für diesen Zweck verwendet wird.

Unbestätigten Statistiken zufolge sollen Ende 2012 rund 2 Millionen deutsche Haushalte bereits Ökostrom bezogen haben, was einem Anteil von rund 4,5 Prozent der Haushalte in Deutschland entspricht. Neben dem Klimaschutz und dem Atomausstieg im Privaten sind es auch finanzielle Gründe, die Familien zum Wechseln bewegt haben. Untersuchungen der Stiftung Warentesten zeigen in 2013, dass Ökostrom nicht zwingend teurer als konventioneller Strom sein muss. Hinzu kommt, dass viele Ökostrom-Anbieter wesentlich kundenfreundlichere Vertragsbedingungen anbieten.

Ein Blick auf die Angebote im Bereich Ökostrom kann sich also durchaus rentieren und die Umwelt freut sich auch! Setzen Sie sich daher am besten sofort mit dem Team von Servenergy in Verbindung. Wir finden für Sie den Grünen Strom, der nicht nur die Umwelt maßgeblich schont, sondern auch Ihren Geldbeutel.

Ihr Team von servenergy

Samstag, 17. August 2013

Geld sparen durch den Wechsel des Energielieferanten – wie viel ist wirklich drin?

Andreas Morlok  / pixelio.de
Seit der Öffnung des Energiemarktes können Verbraucher frei entscheiden, vom wem sie sich mit Gas und Strom beliefern lassen. In diesem Zuge sind auch zahlreiche Energielieferanten auf den Plan getreten und buhlen um die Gunst der Kunden. Die Anbieter unterbieten sich dabei gegenseitig und werben mit markanten Sprüchen wie „Enorm viel Geld durch den Wechsel des Energielieferanten sparen!“. Doch wie viel lässt sich wirklich sparen und ist es den Aufwand des Wechselns wert? Servenergy ist dieser Frage einmal auf den Grund gegangen.

Wie viel kann durch den Wechsel des Energielieferanten wirklich gespart werden?

Durch den Wechsel des Energielieferanten können im Jahr gut und gerne mehrere hundert Euro gespart werden. Zur Zeit ist bei den meisten Gasanbietern sogar ein noch höheres Sparpotenzial gegeben, als es im Strombereich der Fall ist.
Jedoch ist es uns als Ihr Energiekostenoptimierer an dieser Stelle nicht möglich, ganz detailliert darüber zu berichten, wie hoch Ihre persönliche Einsparung ist. Dafür spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zum Einen ist Ihr individueller Verbrauch eine entscheidende Maßeinheit. Wie hoch dieser Verbrauch bei Ihnen derzeit ist, können Sie der letzten Abrechnung Ihres derzeitigen Energielieferanten entnehmen. Auf Basis dieser Zahl können wir für Sie aus dem immens großen Angebot an Energielieferanten für Strom und Gas diejenigen heraussuchen, die wesentlich günstiger als Ihr derzeitiger Versorger sind.
Im Schnitt holen wir für unsere Kunden zwischen 200 und 400 Euro an Einsparungen im Jahr heraus.

Lohnt sich der Aufwand?

Gegenfrage: was sind Sie bereit für 200 bis 400 Euro mehr im Jahr zu tun? Was könnten Sie mit diesem Geld mehr anstellen? Ein neues Sofa, ein Kurztrip nach Berlin? Ein Wellnesswochenende? Die Möglichkeiten sind vielseitig, sicher haben auch Sie schon einen Wunsch, der nun in greifbarer Nähe ist.
Was Sie dafür tun müssen? Nicht viel. Kontaktieren Sie uns und schauen Sie vorher kurz in den Abrechnung, um die Verbrauchsdaten zu ermitteln. Den Rest übernehmen wir für Sie. Wir vergleichen und rechnen, wir empfehlen und wenn Sie sich dann entschieden haben, leiten wir für Sie den Wechsel in die Wege. Merken werden Sie davon nichts, außer dass sich Ihr Kontaktstand nur minimal verändert.

Die Angst vorm Wechsel

Viele Haushalte wechseln ihren Energielieferanten nicht, weil Sie Angst davor haben, es könnte in der Übergangszeit etwas passieren. Kein Strom, kein Gas. Man sitzt im Dunkeln und muss Frieren. Doch da können wir Sie beruhigen. Der neue und der alte Energielieferant sprechen sich untereinander ab und vereinbaren einen fixen Termin für die Umstellung. Das machen die Beiden unter sich aus. Sie selber bekommen davon nichts mit. Damit Sie als Verbraucher auf der sicheren Seite sind, hat der Gesetzgeber zudem bestimmt, dass der alte Energielieferant verpflichtet ist, Sie zu beliefern, bis der neue Lieferant zu 100 Prozent die Belieferung mit Strom oder Gas übernehmen kann. Bislang ist es in keinem Haushalt zu der Situation gekommen, dass Strom und Gas nicht angekommen sind. Warum sollten ausgerechnet Sie die Ersten sein?


Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre eMail oder Ihren Anruf unter 0 51 71 - 9889 - 140. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite.

Ihr 
Servenergy-Team