| Andreas Morlok / pixelio.de |
Die Bundesregierung
möchte die Einführung von intelligenten Stromzählern
beschleunigen. Droht damit den Haushalten in Deutschland eine weitere
Zwangsabgabe?
Erforderlich werden
intelligente Stromzähler für die Nutzung von Energie in der Nacht.
Deutsche Energieversorger weisen Verbrauchern schon lange darauf hin,
dass sie noch besser in der Nacht Wäsche waschen oder den
Geschirrspüler anschalten sollten und nicht am Tage. Wenn nämlich
besonders viel Energie im Netz vorhanden, der Verbrauch aber gering
ist – und das ist in der Nacht der Fall – sollen die Stromtarife
besonders günstig werden. So der Plan.
Damit allerdings solch
vergünstigte Tarife angeboten werden können, sind die intelligenten
Stromzähler erforderlich. In Neubauten müssen sie seit 2010
installiert werden. Die bisher erhältlich Zähler ermöglichen einen
Überblick über den Verbrauch. Neuere Geräte sollen den Verbrauch
auch steuern können. Jedoch gibt es bislang kaum flexible
Stromtarife und auch die Kunden zeigen wenig Interesse.
Einführung der Abgabe
offen
Durch die Einführung
einer neuen Abgabe will die Bundesregierung dies nun offenbar ändern.
Angeblich will sie dem Einbau von intelligenten Stromzähler auf die
Sprünge helfen, indem eine neue Zwangsumlage erhoben wird. Einem
Konzept zufolge soll jeder Haushalt acht Euro im Jahr berappen, wenn
er über einen alten Stromzähler verfügt. Der Einbau eines sog.
Smart Meter kostet bis zu 72 Euro im Jahr. Die deutschen Haushalte
können aber zunächst beruhigt sein. Es ist völlig offen, ob eine
solche Zwangsabgabe wirklich kommt. Da jedoch das Thema Energie und
die damit verbundenen ständig steigenden Kosten stets präsent sind,
sollten Verbraucher Augen und Ohren offen halten und sich über
derartige Neuerungen informieren.
Ihr Team von servenergy ist daher sehr bemüht, Sie stets auf dem Laufenden zu halten. Besuchen Sie uns doch immer mal wieder in diesem Blog oder auf unserer Webseite unter http://www.servenergy.de/
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