| Cristine Lietz / pixelio.de |
Als Ihr Energieoptimierer möchten wir
Ihnen nicht nur dabei helfen, viel Geld im Jahr zu sparen. Wir
möchten Sie auch über Themen rund um Strom, Energie, Wärme und Co.
informieren. Daher haben wir heute einige interessante Fakten zum
Thema „Kraft-Wärme-Kopplungsanlage“ und „Blockheizkraftwerk“
zusammengestellt.
Unter der
Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK versteht man die gleichzeitige
Gewinnung von mechanischer Energie, die in Strom gewandelt wird, und
nutzbarer Wärme zum Heizen bzw. für Produktionsprozesse, in einem
Heizkraftwerk. KWK-Kraftwerke stellen
also Wärme für das Heizen von öffentlichen und privaten Gebäude
zur Verfügung und sie können auch Unternehmen mit Prozesswärme
versorgen, was z.B. in der chemischen Industrie bereits weit
verbreitet ist. Eine der vielen Besonderheiten ist dabei, dass die
Abgabe von ungenutzter Wärme an die Umgebung vermieden wird.
KWK-Kraftwerke auch im
privaten Bereich immer beliebter
Kleinere KWK-Anlagen
werden für die Versorgung von einzelnen Wohngebieten immer
wichtiger. Auch für die Beheizung von einzelnen Mehrfamilienhäusern
und sogar für Einfamilienhäuser spielt diese Energiegewinnung und
Verwertung in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle. In
diesem Fall werden die „Kraftwerke für den Hausgebrauch“
Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, genannt.
Blockheizkraftwerke sind
modular aufgebaute Anlagen, mit denen Energie und Wärme gewonnen
wird und die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben
werden. Es gibt unterschiedliche Antriebe für die Stromerzeugung,
wie beispielsweise Verbrennungsmotoren (Diesel-, Pflanzenöl- oder
Gasmotoren, Gasturbinen, Brennstoffzellen, Stirlingmotoren). Bei der
Gewinnung von Strom in einer solchen Anlage entsteht Wärme, die
nicht in der Umgebung verpufft, sondern die gleich zum Heizen genutzt
wird. Es handelt sich also, vereinfacht erklärt, um ein
geschlossenes System zur Strom- und Wärmeerzeugung.
Die Vorteile
- verminderter Brennstoffbedarf zur Bereitstellung von Strom und Wärme
- Reduzierung von Schadstoffemissionen,
- Förderung durch „Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz“ und „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien,
- weniger Strombedarf, da Strom selbst produziert wird,
- Verringerung des Primärenergiebedarfs,
- verbesserte Energieeffizienz durch Nutzung von thermischer und mechanischer Energie,
- erweiterte Nutzungsmöglichkeiten für regenerative Energien,
- herkömmliche Großkraftwerke geben 60 Prozent der dort eingesetzten Brennstoffenergie nutzlos als Wärme ab; Blockheizkraftwerken nutzen diese Wärme und haben damit ein enorm hohes Sparpotential
- Großkraftwerke besitzen einen Wirkungsgrad von 35 Prozent, BHKW von 90 Prozent.
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