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Wenn in 2014 die
EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Umlage) auf sieben Cent pro
Kilowattstunde steigt, dann müssen deutsche Stromkunden mit
Mehrkosten von rund 2,8 Millionen Euro rechnen, wie das unabhängige
Vergleichsportals
CHECK24 mitteilte. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem
Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden (kWh) jährlich, müsste
dann ca. 103 Euro mehr zahlen als bislang. Es geht also weiter mit
den Kostenexplosionen im Strombereich, sind diese doch erst im ersten
Halbjahr 2013 um durchschnittlich ca. 13 Prozent gestiegen.
Ausschlaggebend dafür war u.a. die Erhöhung der EEG-Umlage zum
Jahresbeginn. Von 3,59 Cent pro Kilowattstunde stieg sie auf derzeit
5,27 Cent pro kWh. Seit der Öffnung des Energiemarktes (1998) stieg
der Preis für Strom um 68 Prozent und ein Ende der Preissteigerungen
ist nicht abzusehen.
Die Stromanbieter sind
für den Preisanstieg nicht alleine verantwortlich. Die Kosten, die
beeinflusst werden können - Erzeugung, Vertrieb oder Transport –
sind nämlich in den letzten fünf Jahren eher konstant geblieben
bzw. nur um rund elf Prozent angestiegen. Die Steuern und Abgaben auf
Strom jedoch haben sich um 243 Prozent erhöht. Somit machen derzeit
Steuern und Abgaben mehr als die Hälfte des Strompreises aus.
Das ist die EEG-Umlage
Dabei ist die EEG-Umlage
der größte Kostenfaktor. Die staatliche Umlage dient der
Subventionierung von Ökostrom. Hintergrund ist der Plan der
Bundesregierung, dass bis zum Jahre 2020 mehr als ein Drittel des
Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Bisher sind es
nur 25 Prozent des Stroms, der aus erneuerbaren Energien gewonnen
wird. Da die erneuerbaren Energien als „die“ geeignete
Alternative zur Energieversorgung aus fossilen Rohstoffen und
Atomenergie gilt, ist es klar, das diese Energiegewinnung irgendwie
gefördert werden muss. Eben dies passiert durch die EEG-Umlage,
durch die Betreiber von Solaranlagen und Windrädern mit Strom aus
erneuerbaren Energien eine Vergütung erhalten. Da diese Vergütung
nicht alleine durch die Preise für Ökostrom, die an der Strombörse
erzielt werden, gedeckt werden, muss die Differenz durch die
EEG-Umlage gedeckt werden. Und diese Umlage müssen alle
Stromverbraucher bezahlen. Wie hoch die Umlage für Ökostrom ist,
legen die vier Betreiber der Übertragungsnetze fest und publizieren
die Höhe für das Folgejahr immer am 15. Oktober.
Warum steigt die
EEG-Umlage?
Nach Angaben des BDEW ist
die EEG-Umlage innerhalb von nur einem Jahr von 14,1 Milliarden auf
den Rekordwert von 20,4 Milliarden angestiegen. Verantwortlich dafür
ist der vergleichsweise starke Ausbau der Solarstromproduktion.
Den Großteil der Umlage
bezahlen die Privathaushalte. Hinzu kommen die Kosten von Industrie,
Gewerbe und Handel, denn diese müssen ebenfalls die EEG-Umlage
zahlen, wälzen die Kosten aber auf die Verbraucher über die
Produktpreise ab. Unternehmen mit energieintensiven Industrien können
sich von der EEG-Umlage freistellen lassen, damit sie international
wettbewerbsfähig bleiben. Und es sind immer mehr Unternehmen, die
einen Rabatt auf die EEG-Umlage beantragen, denn die Bedingungen für
Rabatte wurden vereinfacht. Alle Unternehmen, die jährlich
mindestens 1 Gigawatt Strom verbrauchen und deren Energiekosten
mindestens 14 Prozent des Bruttoumsatzs betragen, können seit dem 1.
Januar 2012 den Rabatt beantragen.
Damit müssen nicht nur
Klein- und Mittelständler für die Vergünstigungen der Industrie
aufkommen, sondern vor allem auch wieder der Verbraucher. Es bleibt
also wieder nur eines: Preise der Stromanbieter vergleichen und
schauen, wo noch der ein oder andere Euro gespart werden kann und das
am Besten nicht nur einmalig, sondern jedes Jahr aufs Neue.
Servenergy, Ihr Energieoptimierer, hilft Ihnen gerne dabei. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.
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