| Bobby M / pixelio.de |
Biomüll stinkt und
schimmelt, ist eklig und alles andere als lecker. Jedoch lieben ihn
die Entsorger, denn aus Ökoabfall können sie Gas gewinnen und damit
Strom erzeugen. Daher bauen viele Entsorger in Deutschland kleine
Kraftwerke, um auf der einen Seite das Klima zu schonen, auf der
anderen Seite die Gebührenzahler zu entlasten.
Aus sämtlichem Biomüll
wird in einer Anlage Biogas gewonnen, welches vor Ort in einem
Blockheizkraftwerk verbrannt wird. Daraus ergibt sich Wärme, mit der
direkt geheizt werden kann. Bislang gibt es noch nicht viele Anlagen,
die aus Biomüll die Energie gewinnen. In Deutschland sind es eher
Biogasanlagen, die mit Mais, Gras und Gülle bedient werden. Rund
4000 landwirtschaftliche Biogasanlagen gibt es in Deutschland
inzwischen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Energiegewinnung
aus Abfall in den nächsten Jahren stark zulegen wird. Experten gehen
davon aus, dass in wenigen Jahren schon rund ein Drittel bis die
Hälfte des gesamten Biomüllaufkommens zu Biogas vergärt.
Mehr als acht Millionen
Tonnen Biomüll fallen jährlich in deutschen Haushalten an. Für die
Meisten ist das einfach nur ekliger Müll, für die anderen ein
attraktiver Rohstoff, denn neben Gas und Strom kann daraus auch
nährstoffreiche Blumenerde gewonnen werden.
Das Bundesumweltministerium rechnet
damit, dass die erneuerbaren Energien bis 2020 mindestens 30 Prozent
des deutschen Stromverbrauchs abdecken. Der Biomüll könnte davon
drei Prozent ausmachen. Was nicht viel ist, aber immerhin ein Fünftel
dessen, was Photovoltaikanlagen leisten können.
Biostrom bieten wir Ihnen als Ihr Energieoptimierer im übrigen auch an. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!
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