Montag, 14. Oktober 2013

Energie aus Müll - ein Zukunftsmarkt

Bobby M  / pixelio.de
Biomüll stinkt und schimmelt, ist eklig und alles andere als lecker. Jedoch lieben ihn die Entsorger, denn aus Ökoabfall können sie Gas gewinnen und damit Strom erzeugen. Daher bauen viele Entsorger in Deutschland kleine Kraftwerke, um auf der einen Seite das Klima zu schonen, auf der anderen Seite die Gebührenzahler zu entlasten.

Aus sämtlichem Biomüll wird in einer Anlage Biogas gewonnen, welches vor Ort in einem Blockheizkraftwerk verbrannt wird. Daraus ergibt sich Wärme, mit der direkt geheizt werden kann. Bislang gibt es noch nicht viele Anlagen, die aus Biomüll die Energie gewinnen. In Deutschland sind es eher Biogasanlagen, die mit Mais, Gras und Gülle bedient werden. Rund 4000 landwirtschaftliche Biogasanlagen gibt es in Deutschland inzwischen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Energiegewinnung aus Abfall in den nächsten Jahren stark zulegen wird. Experten gehen davon aus, dass in wenigen Jahren schon rund ein Drittel bis die Hälfte des gesamten Biomüllaufkommens zu Biogas vergärt.

Mehr als acht Millionen Tonnen Biomüll fallen jährlich in deutschen Haushalten an. Für die Meisten ist das einfach nur ekliger Müll, für die anderen ein attraktiver Rohstoff, denn neben Gas und Strom kann daraus auch nährstoffreiche Blumenerde gewonnen werden.

Das Bundesumweltministerium rechnet damit, dass die erneuerbaren Energien bis 2020 mindestens 30 Prozent des deutschen Stromverbrauchs abdecken. Der Biomüll könnte davon drei Prozent ausmachen. Was nicht viel ist, aber immerhin ein Fünftel dessen, was Photovoltaikanlagen leisten können.

Biostrom bieten wir Ihnen als Ihr Energieoptimierer im übrigen auch an. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!



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