Mittwoch, 22. Januar 2014

Strom- und Gasvergleich: worauf ist zu achten?

Petra Bork  / pixelio.de
Seit Jahren schon steigen die Energiekosten kontinuierlich an. Eigentlich sind die Deutschen sehr preisbewusst, doch wenn es um den Strom- und Preisvergleich geht, sind sie eher zurückhaltend. Eher werden die hohen Kosten hingenommen, denn einen Anbieterwechsel nehmen nur Wenige in Anspruch. Dabei könnte man durch die Wahl des richtigen Anbieters kräftig sparen. Für Sie haben wir einmal zusammengefasst, worauf Sie bei einem Strom- und Gasvergleich achten müssen.

Möglichkeiten zum Wechseln gibt es viele, denn durch die Liberalisierung des deutschen Strom- und Gasmarktes hat sich die Anzahl der Energieanbieter um einiges erhöht. Aus dem Angebot von rund 700 Anbietern können deutsche Haushalte wählen und dabei viel günstigere Konditionen erhalten, als es beim örtlichen Grundversorger der Fall ist. Damit verbunden ist aber auch die Tatsache, dass Verbraucher die Qual der Wahl haben und das wiederum sorgt für ein zögerliches verhalten. Viele Verbraucher haben Angst plötzlich ohne Licht oder Heizung dazustehen. Viele denken aber auch, dass es keinen Unterschied macht, wer Gas oder Strom liefert. Geschürt wird die Angst auch, weil es immer wieder Negativschlagzeilen über insolvente Energielieferanten gibt.

Jedoch ist der Wechsel recht einfach und risikolos. Es ist nämlich völlig egal was passiert, im Fall der Fälle ist der örtliche Grundversorger gesetzlich verpflichtet, Haushalte mit Energie zu versorgen. Des Weiteren verläuft der Wechsel übergangslos. Der Haushalt bekommt davon gar nichts mit, außer dass die Rechnung geringer ist.

Der Wechsel in fünf Schritten:
  1. Informieren Sie sich über Ihren individuellen Verbrauch und die damit verbundenen Kosten. Die Informationen finden Sie auf der letzten Abrechnung.
  2. Beim Vergleich von Strom und Gas geben Sie diese Daten in Kombination mit Ihrer Postleitzahl in den Vergleichsrechner ein. Innerhalb von Sekunden können Sie nun ersehen, welche Kosten bei anderen Anbietern auf Sie zukommen.
  3. Damit Sie nicht auf angebliche Schnäppchen hereinfallen, sollten Sie unbedingt das Kleingedruckte Lesen. Nicht selten sind Billigtarife aufgrund ihrer undurchsichtigen Kostenstruktur nicht wirklich fair. Schauen Sie sich vor allem Details wie Vorauskassen oder Kautionen genau an. Nicht selten binden Sie sich an einen extrem günstigen Anbieter auch gleich über mehrere Jahre. Experten raten an dieser Stelle eher auf Verträge zu setzen, die eine Mindestvertragslaufzeit von nicht mehr als zwölf Monaten haben. Die Kündigungsfrist sollte höchstens acht Wochen betragen.
  4. Der eigentliche Wechsel ist ganz einfach und kann meist im Internet oder per Telefon erfolgen. Alle weiteren Formalitäten übernimmt dann der neue Anbieter. Er meldet Sie beim bisherigen Versorger ab. Achten Sie aber trotzdem auf die Kündigungsfristen des alten Vertrags und haken Sie ggf. nach, ob die Abmeldung wirklich erfolgt ist.
  5. Mehr müssen Sie nicht beachten. Technische Umstellungen sind nicht erforderlich. Des Weiteren müssen Sie auch keine Angst vor einer eventuellen Pleite des neuen Lieferanten haben, denn in diesem Fall ist Ihr Grundversorger vor Ort gesetzlich verpflichtet einzuspringen.
Wollen Sie sich mit dem Vergleich der Strom- und Gasanbieter nicht beschäftigen, dennoch jeden Monat mehr Geld in der Haushaltskasse haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an das Team von servenergy.

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