| Petra Bork / pixelio.de |
Seit Jahren schon steigen
die Energiekosten kontinuierlich an. Eigentlich sind die Deutschen
sehr preisbewusst, doch wenn es um den Strom- und Preisvergleich
geht, sind sie eher zurückhaltend. Eher werden die hohen Kosten
hingenommen, denn einen Anbieterwechsel nehmen nur Wenige in
Anspruch. Dabei könnte man durch die Wahl des richtigen Anbieters
kräftig sparen. Für Sie haben wir einmal zusammengefasst, worauf
Sie bei einem Strom- und Gasvergleich achten müssen.
Möglichkeiten zum
Wechseln gibt es viele, denn durch die Liberalisierung des deutschen
Strom- und Gasmarktes hat sich die Anzahl der Energieanbieter um
einiges erhöht. Aus dem Angebot von rund 700 Anbietern können
deutsche Haushalte wählen und dabei viel günstigere Konditionen
erhalten, als es beim örtlichen Grundversorger der Fall ist. Damit
verbunden ist aber auch die Tatsache, dass Verbraucher die Qual der
Wahl haben und das wiederum sorgt für ein zögerliches verhalten.
Viele Verbraucher haben Angst plötzlich ohne Licht oder Heizung
dazustehen. Viele denken aber auch, dass es keinen Unterschied macht,
wer Gas oder Strom liefert. Geschürt wird die Angst auch, weil es
immer wieder Negativschlagzeilen über insolvente Energielieferanten
gibt.
Jedoch ist der Wechsel
recht einfach und risikolos. Es ist nämlich völlig egal was
passiert, im Fall der Fälle ist der örtliche Grundversorger
gesetzlich verpflichtet, Haushalte mit Energie zu versorgen. Des
Weiteren verläuft der Wechsel übergangslos. Der Haushalt bekommt
davon gar nichts mit, außer dass die Rechnung geringer ist.
Der Wechsel in fünf Schritten:
- Informieren Sie sich über Ihren individuellen Verbrauch und die damit verbundenen Kosten. Die Informationen finden Sie auf der letzten Abrechnung.
- Beim Vergleich von Strom und Gas geben Sie diese Daten in Kombination mit Ihrer Postleitzahl in den Vergleichsrechner ein. Innerhalb von Sekunden können Sie nun ersehen, welche Kosten bei anderen Anbietern auf Sie zukommen.
- Damit Sie nicht auf angebliche Schnäppchen hereinfallen, sollten Sie unbedingt das Kleingedruckte Lesen. Nicht selten sind Billigtarife aufgrund ihrer undurchsichtigen Kostenstruktur nicht wirklich fair. Schauen Sie sich vor allem Details wie Vorauskassen oder Kautionen genau an. Nicht selten binden Sie sich an einen extrem günstigen Anbieter auch gleich über mehrere Jahre. Experten raten an dieser Stelle eher auf Verträge zu setzen, die eine Mindestvertragslaufzeit von nicht mehr als zwölf Monaten haben. Die Kündigungsfrist sollte höchstens acht Wochen betragen.
- Der eigentliche Wechsel ist ganz einfach und kann meist im Internet oder per Telefon erfolgen. Alle weiteren Formalitäten übernimmt dann der neue Anbieter. Er meldet Sie beim bisherigen Versorger ab. Achten Sie aber trotzdem auf die Kündigungsfristen des alten Vertrags und haken Sie ggf. nach, ob die Abmeldung wirklich erfolgt ist.
- Mehr müssen Sie nicht beachten. Technische Umstellungen sind nicht erforderlich. Des Weiteren müssen Sie auch keine Angst vor einer eventuellen Pleite des neuen Lieferanten haben, denn in diesem Fall ist Ihr Grundversorger vor Ort gesetzlich verpflichtet einzuspringen.
Wollen Sie sich mit dem Vergleich der
Strom- und Gasanbieter nicht beschäftigen, dennoch jeden Monat mehr
Geld in der Haushaltskasse haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an
das Team von servenergy.
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