Freitag, 27. Dezember 2013

Wie beliebt ist grüne Energie?

Uwe Schlick  / pixelio.de
Wie beliebt ist grüne Energie wirklich? Der Beantwortung dieser Frage widmeten sich jetzt Wissenschaftler des Fachgebietes „Empirische Wirtschaftsforschung“ der Uni Kassel. Man möchte wissen, wie hoch in Deutschland die Akzeptanz und Nachfrage von regionalem Ökostrom tatsächlich ist. In vielen Regionen entstehen immer mehr Windparks, sodass die Frage durchaus berechtigt ist. Die Wissenschaftler wollen durch experimentelle Befragungen u.a. herausfinden, wie viel Geld ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland für regional erzeugten Strom ausgeben würde? Im kommenden Jahr sollen dafür bundesweit mehr als eintausend Menschen befragt werden. Bei der Befragung sollen sich die Haushalte hypothetisch für einen Stromtarif aus mehreren Angeboten entscheiden. Diese unterscheiden sich im Preis, in der Laufzeit, der Vertragsart, der Stromherkunft und der Erzeugungsart. Durch dieses Vorgehen können die Wissenschaftler Wünsche und Vorlieben der Verbraucher ermitteln, die es auf dem heutigen Markt bislang nicht gibt. Mit einem Ergebnis der Befragung ist erst Ende 2014 zu rechnen.

Wie ist das bei Ihnen? Wie bewerten Sie "grüne Energie"? Wir freuen uns auf jeden Kommentar. 

Ihr servenergy-Team


Montag, 16. Dezember 2013

Intelligente Stromzähler: droht Haushalten neue Zwangsabgabe für Energie?

Andreas Morlok  / pixelio.de
Die Bundesregierung möchte die Einführung von intelligenten Stromzählern beschleunigen. Droht damit den Haushalten in Deutschland eine weitere Zwangsabgabe?

Erforderlich werden intelligente Stromzähler für die Nutzung von Energie in der Nacht. Deutsche Energieversorger weisen Verbrauchern schon lange darauf hin, dass sie noch besser in der Nacht Wäsche waschen oder den Geschirrspüler anschalten sollten und nicht am Tage. Wenn nämlich besonders viel Energie im Netz vorhanden, der Verbrauch aber gering ist – und das ist in der Nacht der Fall – sollen die Stromtarife besonders günstig werden. So der Plan.

Damit allerdings solch vergünstigte Tarife angeboten werden können, sind die intelligenten Stromzähler erforderlich. In Neubauten müssen sie seit 2010 installiert werden. Die bisher erhältlich Zähler ermöglichen einen Überblick über den Verbrauch. Neuere Geräte sollen den Verbrauch auch steuern können. Jedoch gibt es bislang kaum flexible Stromtarife und auch die Kunden zeigen wenig Interesse.

Einführung der Abgabe offen

Durch die Einführung einer neuen Abgabe will die Bundesregierung dies nun offenbar ändern. Angeblich will sie dem Einbau von intelligenten Stromzähler auf die Sprünge helfen, indem eine neue Zwangsumlage erhoben wird. Einem Konzept zufolge soll jeder Haushalt acht Euro im Jahr berappen, wenn er über einen alten Stromzähler verfügt. Der Einbau eines sog. Smart Meter kostet bis zu 72 Euro im Jahr. Die deutschen Haushalte können aber zunächst beruhigt sein. Es ist völlig offen, ob eine solche Zwangsabgabe wirklich kommt. Da jedoch das Thema Energie und die damit verbundenen ständig steigenden Kosten stets präsent sind, sollten Verbraucher Augen und Ohren offen halten und sich über derartige Neuerungen informieren.

Ihr Team von servenergy ist daher sehr bemüht, Sie stets auf dem Laufenden zu halten. Besuchen Sie uns doch immer mal wieder in diesem Blog oder auf unserer Webseite unter http://www.servenergy.de/